...
Weiter lesen
Weiter lesen
Bestplatzbuchung
Veranstaltungsort
Moosburg Moosburg Stadthalle
Bayern / Deutschland
Bayern / Deutschland
"Was für eine Kunstfigur: So begnadet unterbelichtet und hinter aller scheinbarer Harmlosigkeit doch von gefährlichem Spießertum,
das Denken dabei ebenso schlicht wie verblüffend verquer! Ein deutscher Schäferhund im Schafspelz. Ein Narr, über den man lacht,
weil man Seinesgleichen zu kennen glaubt und der ein ganzes Symptomkaleidoskop zur grotesken Karikatur verdichtet. Weil das
gleich auf mehreren Ebenen funktioniert, bleibt der Abend trotz statischer Stuhlsitzung faszinierend...Denn der hintersinnige Biss
kommt bei aller Trivialität durch die Form und die gereicht zur wunderbaren Dada-Sprachorgie: Stotternd schwadroniert sich Miller
durch sinnentleerte Binsenwahrheiten, kaut hilflos an Worthülsen, verdreht Sprichwörter und Metaphern, verliert immer wieder den
Faden, bleibt stecken, strampelt sich mühsam aus hanebüchenen Floskeln heraus und stammelnd ins nächste Fettnäpfchen hinein.
Kein Satz ist vollständig, alles nur Fetzen und Bruchstücke, Nachgeplappertes, Aufgeschnapptes. So verkümmert wie das Denken
dahinter, das in den Leerstellen böse aufscheint. Die füllt der Zuschauer dann mit seinen eigenen Erwartungen – und wird dabei immer
wieder angeschmiert."
Marion Klötzer, BADISCHE ZEITUNG
das Denken dabei ebenso schlicht wie verblüffend verquer! Ein deutscher Schäferhund im Schafspelz. Ein Narr, über den man lacht,
weil man Seinesgleichen zu kennen glaubt und der ein ganzes Symptomkaleidoskop zur grotesken Karikatur verdichtet. Weil das
gleich auf mehreren Ebenen funktioniert, bleibt der Abend trotz statischer Stuhlsitzung faszinierend...Denn der hintersinnige Biss
kommt bei aller Trivialität durch die Form und die gereicht zur wunderbaren Dada-Sprachorgie: Stotternd schwadroniert sich Miller
durch sinnentleerte Binsenwahrheiten, kaut hilflos an Worthülsen, verdreht Sprichwörter und Metaphern, verliert immer wieder den
Faden, bleibt stecken, strampelt sich mühsam aus hanebüchenen Floskeln heraus und stammelnd ins nächste Fettnäpfchen hinein.
Kein Satz ist vollständig, alles nur Fetzen und Bruchstücke, Nachgeplappertes, Aufgeschnapptes. So verkümmert wie das Denken
dahinter, das in den Leerstellen böse aufscheint. Die füllt der Zuschauer dann mit seinen eigenen Erwartungen – und wird dabei immer
wieder angeschmiert."
Marion Klötzer, BADISCHE ZEITUNG